Sonntag, 15. September 2013

#backpackerlife

Vor fünf Tagen sind wir in Surfers Paradise ins Hostel gezogen, in ein 20-Bett-Zimmer mit acht anderen Deutschen, acht Schweden und einem irischen Paar. In den drei Tagen dort haben wir eigentlich nichts anderes gemacht außer am Strand zu liegen und uns im Wasser von den riesen Wellen (Surfers nicht Swimmers Paradise) erschlagen zu lassen. Weil für Ladies Eintritt und bis zwölf Getränke frei waren, waren wir auch einmal Feiern. Der Backpacker muss sparen und gratis ist immer gut.





Gestern sind wir dann mit dem Bus nach Brisbane. Mit jedem Packen wird der Rucksack irgendwie schwerer und schwerer, dieses Phänomen konnten wir uns noch nicht erklären.



Obwohl wir ein 14-Bett-Zimmer gebucht hatten, sind wir jetzt ,it vier anderen deutschen Mädels in einem Zimmer, weil wir 'upgraded' wurden. LUXUS! Der Nachteil an dem Hostel hier ist, das es keinen sandwich-maker gibt und hier so viele Deutsche sind, dass man gar kein Englisch mehr redet. Die Stadt ist aber von hier gut zu Fuß zu erlaufen und echt schön. Hier gibt es zwar keinen Strand in unmittelbarer Nähe, aber dafür eine Art Lagune mitten in der Stadt.



Unsere Grundnahrungsmittel bestehen hier aus Toast, nem billigen Nutella-Abklatsch, Tsatsiki mit Möhren und Dosenravioli. Morgen laufen wir ins Zentrum, Sightseeing und Postkarten schicken. Der Plan sieht dann vor, nach Fraser Island zu fahren und dort eine drei-tägige Campingtour zu machen. Dann haben wir jemanden in Maryborough, bei dem wir gegen ein bisschen Hilfe im Haus umsonst wohnen und essen können. Und dann wollen wir auch mal ein bisschen Geld verdienen..
Das ist der Blick von der Terrasse des Hostels: 

Außerdem sind wir seit heute stolze Besitzer von Sonnenhüten. 

Samstag, 7. September 2013

Zukunftspläne und Nahtoderfahrung

Wir sind jetzt seit zweieinhalb Wochen hier. Vor genau einer Woche sind wir umgezogen, zu Bekannten, die wir hier kennengelernt haben. Wir sind jetzt zwar zentraler, aber immer noch so weit abgeschnitten, dass zu Fuß nur ein 7eleven und ein McDonalds erreichbar ist. Der Bus fährt hier alle Stunde, wir haben erstmal ein paar Tage gebraucht, bis wir den Plan überhaupt verstanden hatten (wir vermissen die BVG). Jedenfalls macht es uns das schwer, einfach rumzugehen und unsere Lebensläufe zu verteilen. Nächste Woche wollen wir für ein paar Tage in ein Hostel in surfers paradise, damit wir ein paar andere traveller kennen lernen und noch mal richtig schön zentral und nah am Strand sind. Danach wollen wir gen Norden, wie genau wissen wir noch nicht, bis zur Fraser Island, wo wir wahrscheinlich 1-2 Wochen für Arbeit (helfen im Haushalt, Garten, aufs Kind aufpassen) bei jemandem unternommen können. Unsere Pläne ändern sich täglich deshalb habe ich wirklich keine ahnung , was wir danach machen. Auf jeden Fall gefällt uns Australien und vor allem die Leute hier super und uns geht's gut!

Weitere Tiersichtungen: nachdem wir bei Diana und Grant im Garten ein oppossum gefüttert hatten, haben wir vor zwei tagen eine nächtliche Begegnung mit Fledermäusen. Wir sind uns ziemlich sicher, dass es sich um die sehr gefährlichen 'vampire bats' handelte, die uns angreifen und töten wollten, auch wenn uns versichert wurde, dass es die nur im Westen gibt.






 


Mittwoch, 28. August 2013

Tiersichtungen

Nachdem ich gestern eine faustgroße Spinne ("ganz klein'') im Flur gesichtet habe, fanden wir heute im Garten eine tote Schlange. Jetzt wo es wärmer wird kommen die raus. In Acht nehmen sollen wir uns wohl nur vor schwarzen.

Sonntag, 25. August 2013

Fotos

Heute waren wir zum ersten mal am Meer, in surfers paradise. Hier ein paar Fotos. :)








Freitag, 23. August 2013

Ja, wir leben noch!

Endlich habe ich mal Zeit meinen tollen Blog zu aktualisieren. Den führe ich wirklich nur für die Leute zuhause oder sonst wo auf der Welt, die wissen wollen, wie es mir und Lucie so ergeht. 

Die Reise hier her war sehr anstrengend, allein die Flüge dauerten über 20 Stunden. Da wir beide im Flugzeug nicht wirklich schlafen konnten sind wir nach einem kurzen snack sofort ins Bett. Wir hätten bestimmt ewig geschlafen, hätte uns nicht jemand geweckt. Diana und Grant, bei denen wir erstmal wohnen (dürfen), sind super nett. Ihr Haus ist wirklich wunderschön, sie wohnen ca 40 Minuten südlich von Brisbane an der gold coast. Sie haben einen riesigen Garten, einen richtigen Dschungel mit vielen lauten Vögeln und im Sommer, wenn es heiß ist, wohl auch mit Schlangen. Aber jetzt ist es ja 'freezing cold', wie Grant sagt (tagsüber Mitte 20 grad und nachts 8 grad). Lucie und ich haben ein eigenes Zimmer mit Bad. 

Gestern haben wir schon ein paar Sachen mit Diana organisiert. Wir haben eine australische Nummer, ein australisches Konto und die Steuernummer beantragt. Abends kam netter Besuch und es gab Känguru, das war sehr lecker, schmeckt eigentlich wie ein normales Rinder steak. Leider vertrage ich anscheinend das australische Bier nicht, das hier anders gebraut wird. Das wurde mir nach einer halben Stunde, die ich mit dem Kopf über dem Klo hängend verbrachte, klar. 
Ganz sind wir noch nicht im schlafrhythmus drin, aber dafür lernen wir australischen slang. Die anderen sind bei Freunden essen, ich wollte meinen Magen noch nicht über strapazierten und bin zuhause geblieben. Ich denke, ich muss mich noch vom stress der Reise erholen. 

Ich werde versuchen, regelmäßig zu schreiben, kann aber nichts versprechen. 
Liebe Grüße aus dem Land down under, ich vermisse euch alle jetzt schon :)